Sonntag, 8. Januar 2012

Zurück auf die Straße

Heute: Erstes Weihnachten außerhalb vom Elternhaus. Ich hatte ein sehr schönes Weihnachtsfest, alle meine Mitbewohner haben verschiedene traditionelle Gerichte gekocht und ich hatte das beste Weihnachtsbuffet aller Zeiten. Von Japanischen Curry, über Kiwi BBQ, englischen Schinken gab es dann zum Dessert Dresdner Glühwein. Nach ein paar Stunden saßen dann nur noch die harten Gesellen am Tisch und es wurden Pläne für den 25.12 geschmiedet. Gemeinsam kochen, entspannen und eisige Cocktails auf dem Balkon bei 30°C genießen.
Ungefähr so verlief auch Silvester und meine Abschiedsfeier im Haus die gestern statt fand. Und genau in dem Monat Dezember sind mir dann die Leute auch wirklich ans Herz gewachsen. 
Jedoch breche ich in 2 Tagen auf um die absolute Freiheit zu genießen, mit ihren Vor - und Nachteilen.
Ich halte Ausschau nach einem Mitreisenden, ich habe auch schon 2 Kandidaten.

Wie versprochen, etwas verspätet bin ich heute mit einer kleinen Videozusammenfassung von den letzten 4 Monaten am Start. Ich hoffe ich konnte die Impressionen so einfangen das Ihr ein Teil von Queenstown erleben könnt.

Film ab....

TG



After the 2nd Winter, we can´t wait for summer. Good views, fun and a lot mountainbiking. It is enough after 7month QT, so I hit the road again, new impressions and live like everday is a sunday...more coming up next! Cheers

Montag, 19. Dezember 2011

"Halbzeit"

Man mag es kaum glauben aber es sind schon 7 Monate vergangen als ich hier mit Martin in Auckland eingetroffen bin. Jetzt finde ich mich hier in Queenstown fast schon als Local wieder. 6 Monate Queenstown, Snowboarden, Mountainbiken und eine Menge Spaß. Leute kommen und gehen. Es wird Zeit das ich wieder Reise und so breche ich Anfang Januar auf. Mein Fahrrad verkaufe ich gerade um mehr Geld zusammen zu bekommen, um so lange wie möglich nicht von einem Arbeitgeber abhängig zu sein. Ich baue den Van etwas um, verkaufe anderen Trödel, da kommt man richtig in Stimmung und wöllte am nächsten Tag gleich losfahren. So nehme ich noch das hier mit was ich bekommen kann. Ich habe mir die Supermoto von meinem Chef geschnappt und bin damit 150km perfekte Straße entlang des Lake Wakatipu gefahren. Ca. 90% der Straßen weisen das von Motorradfahrern meist geliebtteste Schild auf, ich brauche in dem Fall nicht erwähnen welches ich meine. Jetzt steht Weihnachten vor der Tür. So richtige "ho ho ho Stimmung" kommt bei 25°C nicht auf. Jedoch kommt mit importierten deutschen Weihnachts Leckereien und unserem selbst gefällten Weihnachtsbaum die Tradition nicht zu kurz.
Hoffentlich kann ich euch als Weihnachts/Neujahrsgeschenk einen kleinen Spring/Summer preview zeigen, ich arbeite daran, zu mindestens müsste ich erstmal anfangen  ;) !

bis dahin

cheers 

TG





Verdammt cool wenn nach den 5 Km wieder das nächste steht.



Supermoto vom Chefe.




Bruce beim extrem dekorieren, da kommt direkt Weihnachtsstimmung auf!

Umbau fast fertig, fehlt nur noch das Regal im Heck.




Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ben Lomond - Ride of my Life

Absolut motiviert wieder einen genialen Post zu schreiben, bin ich heute mit einem Erlebnis der Extraklasse zurück. Recht spontan habe ich am 23.11 abends entschieden den Ben Lomond zu erklimmen. Nach ein wenig Wetterkunde und 2 Bier war ich voll motiviert früh aufzustehen und habe noch mit Martin abends über Skype die interessantesten Neuigkeiten ausgetauscht. Früh 6.30am, Wettercheck, Frühstück und los geht es. 7.10am - als ich dann begann die Zufahrtsstraße zum Wanderweg hoch zu laufen, ist mir schon nach wenigen Metern klar geworden dass, das verdammt hart wird, nach etwas sinnlosen Selbstgesprächen holte mich dann von hinten ein Jeep ein der zur Gondel Bergstation wollte. Ich erwartete schon das Gemeckere warum ich auf der Skyline Access Road laufe, jedoch war die erste Frage ob ich nicht hinten drauf springen will. Jaaa, natürlich und so habe ich von den 1400 Höhenmetern ca. 400 gecheatet. Verdammt erfreut habe ich mich dann nach dem rekordverdächtigen Abschnitt, auf den Weg zum Ben Lomond Sattel gemacht! Welcher recht schnell erklommen war. 



8.44am Ben Lomond Sattel

Dann kam der schwerste Abschnitt zum Gipfel. Es war verdammt kalt, Schnee empfang mich, ein paar Wolken und recht unangenehmer Wind. Der Abschnitt war so hart, das mich das eine menge Kraft gekostet hat, vorallem mein gefühltes 20 Kilo schweres Fahrrad dort hochzutragen. Nach unglaublichen 2,5h bin ich angekommen - mit der Transport Unterstützung war es dann erst 9.40am. Jedoch hat der Ausblick dann alles wieder entschädigt und nachdem die Wolken von Gipfel abgerissen sind habe ich die volle Sicht genießen können. Ich wollte gar nicht mehr in das Tal zurückkehren. 






Nach 35 min hat mich dann die Kälte vertrieben. Unglaublich jetzt auf das Fahrrad zu steigen, die ersten 100-200 Höhenmeter im Schnee. Dann hat mir der Berg gezeigt das er stärker ist als ich. Der Weg war so anspruchsvoll das ich einen kleinen Salto hingelegt habe. Aber Glück im Unglück, ich habe nur eine Delle im Fahrrad und mir geht es bestens. Weiter, dann habe ich einen Singletrail genossen wie man es nicht oft erlebt! 20min. Abfahrt. Die Kamera ist im Rucksack geblieben. So verbleiben die Erinnerung in meinem Kopf und Erzählungen.


Abfahrt entlang des Sattels

Angekommen am Auto, völlig fertig und vollgepumpt mit Adrenalin habe ich dann die warme Sonne genossen. Was für ein Tag.....und es war erst gegen 11.

Was für ein Glück das es die Bremsleitung nicht abgerissen hat!

Cheers TG

Sonntag, 20. November 2011

Radeln im Queenstown MTB Park

Zurück in Queenstown geht der etwas graue Alltag weiter. In dem Lifestyle verseuchten Städtchen hat man es, mit wenig Geld, nicht unbedingt leicht. Zum Glück gibt es Saisonpässe das ich so meine Freizeit im Moutainbikepark verbringen kann. Ich sehne mich schon nach Weihnachten - in kurzen Hosen und am Strand und das ich dann mein liebgewonnenes Fahrrad verkaufen kann um dann wieder aufzubrechen. 

Meine anhaltende kreative Blockade lässt es nicht zu ein schönes Video entstehen zu lassen . Trotzdem will ich euch den Spaß beim Radeln nicht länger vorenthalten. So habe ich ein paar Screenshots und Bilder zusammengestellt.

Bis zum nächsten kreativen Höhepunkt.

cheers TG




Drop mit Ausblick






Hiken








wie der Alltag so das Wetter

Freitag, 11. November 2011

Finale Tage

Endlich können wir wieder über einen Roadtrip berichten. Wir sind am 08.11 aufgebrochen um den wilden Süden weiter kennenzulernen. Am ersten Tag haben wir bei Offroad Adventures halt gemacht und Torsten konnte Martin 2 Stunden lang sein Arbeitsmaterial und 15.000 Hektar Offroad Strecken zeigen. Voller Adrenalin sind wir dann weiter nach Dunedin aufgebrochen um diverse Stopps an Staudämmen, Aussichtspunkten und vor allem dem Meer zu machen! Die Sonne und die Chance haben wir genutzt um diesmal Vollkörperkontakt mit dem Südpazifik zu erleben! Es war Sau kalt aber unsere Dusche für den Tag. Weiter hieß es Sonne tanken und einen schönen Schlafplatz finden. Gesagt - getan, Abendbrot am Meer, ein paar Bier, Film gucken und mit Meeresrauschen im Hintergrund schlafen.
Am Morgen haben wir dann leider eine etwas unangenehme Erfahrung machen müssen. Wir haben über Nacht ziemlich nah an einem Sandfly Nest (fiese NZ Mücke) geschlafen. Übersät von Stichen haben wir die Flucht ergriffen um dann wieder etwas entspannter am Meer zu frühstücken. 
Auf in die City nach Dunedin. Wir haben einen Großteil der Umgebung unsicher gemacht und dann noch schnell die letzten 2 Plätze bei der Speight´s Brauereiführung zu erwischen. Nach etwas Biergeschichte kam es dann endlich zu der wohl am meisten erwarteten Verköstigung aller 6 Sorten. Zapfen mussten wir selbst, dafür konnten wir so viel trinken wie wir wollten - herrlich. Danach eine weitere Nacht am Strand in der nähe von Dunedin. Diesmal ohne Sandlfies und einer verdammt erholsamen Nacht. Bier, Film, Meeresrauschen und herrliche Mahlzeiten inklusive. 
Am dritten Tag war dann nochmal erkunden der Stadt Dunedin im inneren dran und wir haben die steilste Straße der Welt erklommen und konnten uns am Signal Hill einen herrlich Ausblick verschaffen. Dann war es allerhöchste Zeit nach Christchurch aufzubrechen. 5 Stunden stur gerade aus in die flachere Region von der Südinsel sind wir dann in der Großstadt angekommen. Erster Eindruck - Weltuntergang! Warum? Wir haben alle von dem Erdbeben gehört jedoch weiß keiner genau wie es dort aussieht. Wir haben es gesehen und können euch nur sagen das es einem Krieg ähnelte. Die komplette Innenstadt war abgesperrt und man kam keinen Meter hinein. Zäune, Tore, Passkontrollen von der Armee und eine Menge zerstörte Häuser - das war definitiv deprimierend! Wir haben den Flughafen ausgecheckt und uns noch etwas in der Stadt umgesehen. Nach wilden Kreise drehen haben wir dann wieder einen schönen Schlafplatz gefunden.

Warum eigentlich Flughafen? Martin hat von dort aus heute am 11.11 seinen Heimweg angetreten und ist auf dem Weg zu euch in die geliebte Heimat. Er sitzt im Moment im Flugzeug nach Bangkok oder Frankfurt!

Ich, in dem Fall Torsten, habe mich dann heute wieder auf dem Heimweg gemacht um morgen der Arbeitspflicht wieder nachzukommen. Ich bleibe KK in NZ natürlich Treu und Ihr werdet dann in der Zukunft meine Single Geschichten lesen können. 
So viel dazu, wir hatten zusammen 6 Monate eine saugeile Zeit ohne der deutschen Hektik. 

cheers Haubi & TG


Sushi Abend mit unseren Japanischen Mitbewohnerin als Abschied



 Offroad pur



 ohne Worte


 Südpazifik


unserem slogan treu "KK in NZ"


erster Übernachtung


Abendbrot


 Entertaiment am Abend


 "Nugget Point" mit Leuchtturm


 traditionelles brauen bei "Speight´s"


alltägliche Mundhygiene




 "damn" ist das steil


 Blick auf Dunedin vom "Signal Hill"


Realität Christchurch


Realität Christchurch


finalen Stunden

Abschied nehmen

Samstag, 5. November 2011

Danke schön!

Ich, in dem Fall Torsten, haben eine große Überraschung am Freitag Abend erlebt! Es ist ein gelbes DHL Päckchen eingeschwebt und anhand von der Schüttelprobe konnte ich schon feststellen das da ne Menge cooles Zeug drin ist! Danke Isa und denen die mit geholfen haben! Vielen Dank



cheers Torsten